Vorführung im November 2017 – der Film auf Tour

 

 

Vorführung im November 2017 – der Film auf Tour

Im Anschluss an die Vorführungen findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin statt

19 November, um 11:00 Uhr, Eintritt 7,– €
Thalia Kino Augsburg, Obstmarkt 5, 86152 Augsburg

Hotline: 0821/15 30 78

Zum Inhalt:

Urgroßvater Viktor sei verschollen, so lautete die Familiensaga jahrzehntelang. Niemand hatte eine Ahnung, was eigentlich mit ihm passiert war. Intensives Nachfragen vor ein paar Jahren brachte die schreckliche Wahrheit ans Licht.
Gegen das Familientabu und eigene Ängste nimmt Regisseurin Carmen Eckhardt den Kampf auf, die Hintergründe seines Schicksals aufzudecken: Georg Viktor Kunz wurde von den Nazis enthauptet, weil er im Widerstand gegen das Hitlerregime eine tatkräftige Rolle spielte.
Die Recherchen der Urenkelin entwickeln sich zu einer teils erschütternden, teils abstrusen Odyssee durch deutsche Amtsstuben und Gerichte, in Archive und ein Münchner Museum, in ein Anatomisches Institut und zu einem Gräberfeld. Anhand von Fotos, Dokumenten und Briefen werden Spuren von Viktors vergessener Geschichte aufgedeckt.
„Viktors Kopf“ erzählt schonungslos, persönlich und emotional eine Zeitreise zwischen NS- Vergangenheit und Gegenwart, Verdrängung und Wahrheit, in der die Grenzen sich in manchen Momenten zu verwischen scheinen und der Mut der Widerstandskämpfer heute noch für Verwirrung und Abwehr sorgt. Es geht um den lebensbedrohlichen Mut von damals und den Mut, den es heute braucht, ein Tabu zu brechen und die Verbindung zur eigenen Geschichte zu suchen.

http://www.lechflimmern.de/kino02/start.php

1 comment on “Vorführung im November 2017 – der Film auf TourAdd yours →

  1. Iss Gute!
    Well, this is Carter Dreves from the US, an historian/writer who has researched and
    continues to research the history of capital punishment in Weimar to post war Germany.
    You may remember I send you a little info about the fallbeil at Stuttgart. I have forgotten
    all I sent. I now have a bit more. The fallbeil at Stuttgart was one of few actually operated
    outdoors (you probably know this) and it was build around 1856. It was in bad shape by the
    start of WW2 as a result of oiling the mechanism (although it was dismantled after every execution).
    The wood is described as being „glass-like“ and fragile. Johann Reichhart, the scharfrichter, hated
    this machine although it is one of six Mannhardt built in Munich during those years and all of the
    others were maintained in good shape. Eventually this fallbeil was destroyed in the War.
    It was a savage time. Victor is a martyr. He would have gone very quickly but his memory must remain.
    You are doing this through your film. Should you ever want any more information from me, please write.
    And my best wishes.

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